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Kunst in Bern · Werk

aaruf-aarab (oder "über die Beliebigkeit des Vorbestimmten")

aaruf-aarab (oder "über die Beliebigkeit des Vorbestimmten") von Hannes Vogel, Tierpark Dählhölzli, Dalmaziquai 149, Aussenanlage vor Vivarium und Innenbereich bei Kaffeautomat, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Hannes Vogel
Jahr
1988
Material
Betonelemente
Ort
Tierpark Dählhölzli, Dalmaziquai 149, Aussenanlage vor Vivarium und Innenbereich bei Kaffeautomat

Geschichte des Werks

Auf der Grünfläche am Weg zwischen dem Flamingogehege und dem Eingang des Tierparks Dählhölzli liegen drei gleiche, längliche Körper aus Beton mit gewölbter, tonnenartiger Form, versetzt in einer Reihe. Hannes Vogel hat das Werk 1988 geschaffen; sein vollständiger Titel lautet „aaruf-aarab (oder über die Beliebigkeit des Vorbestimmten)“. Das Verzeichnis der Stadt nennt zwei Standorte: die Aussenanlage vor dem Vivarium und einen Innenbereich beim Kaffeeautomaten.

1988 war auch das Jahr, in dem der Tierpark sein umgebautes Vivarium eröffnete, das Tierhaus, in dem vor allem Arten aus tropischen und subtropischen Gebieten leben. Die Flamingoanlage vor dem Vivarium kam 1999 hinzu. Der Tierpark selbst war am 5. Juni 1937 eröffnet und mit privaten Spenden und Vermächtnissen finanziert worden. Was der Titel bedeutet, erklären die zugänglichen Quellen nicht.

Vogel (1938–2023) stammte aus Chur. Er liess sich zum Grafiker ausbilden, besuchte die Kunstgewerbeschule Zürich und 1959 Kunstschulen in Paris. Nach Jahren als Grafiker in Basel arbeitete er ab 1966 als freier Künstler in Village-Neuf bei Basel auf französischem Boden. Seit den frühen 1970er-Jahren schuf er Werke für Bauten und öffentliche Räume, ab 1989 gemeinsam mit seiner Frau Petruschka Vogel, einer Gestalterin. Laut SIKART umfasst die Liste seiner ortsbezogenen Arbeiten fast fünfzig Werke.

Daneben setzte sich Vogel von 1977 bis 1989 kritisch mit Fernsehen und Video auseinander. Immer wieder kehrte er zu drei Themen zurück: zum Schams in Graubünden, zum Schach und zum Werk von James Joyce. In Bern brachte er 1993 ein Joyce-Zitat an der Bibliothek Exakte Wissenschaften an, gut sichtbar an deren Fassade. Ab 2004 lebte er ganz in Mathon, 2014 erhielt er mit Petruschka Vogel den Bündner Kulturpreis. Wer den Tierpark besucht, findet den zweiten Teil der Arbeit im Innern.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · SIKART: Beat Stutzer, Hannes Vogel · Wikipedia (de): Tierpark Dählhölzli · Wikidata: aaruf - aarab (Q72482335) · Wikimedia Commons: Betoninstallation aaruf - aarab (Hannes Vogel 1988)

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Tierpark Dählhölzli, Dalmaziquai 149, Aussenanlage vor Vivarium und Innenbereich bei Kaffeautomat

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.