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Kunst in Bern · Werk

Elektrizität

Elektrizität von Albert Neuenschwander, EWB-Unterwerk Schosshalde, Bürglenstrasse 73, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Albert Neuenschwander
Jahr
1952
Material
Tronijsche Majolika-Platten und glasierte Ziegelsteine
Ort
EWB-Unterwerk Schosshalde, Bürglenstrasse 73

Geschichte des Werks

Am Unterwerk Schosshalde an der Bürglenstrasse rahmt ein grossformatiges Wandmosaik das überdeckte Eingangstor auf der Südseite. Es stammt von Albert Neuenschwander, entstand 1952 und besteht aus Majolikaplatten und glasierten Ziegelsteinen. Ausgeführt hat es nach dem Bauinventar der Stadt die Firma Kohler Keramik in Biel-Mett. Wikidata gibt eine Breite von 8,7 Metern an. Beim Titel gehen die Angaben auseinander: Die städtischen Daten nennen es „Elektrizität“, das Bauinventar führt es ohne Titel.

Das Unterwerk entstand 1951 und 1952 nach Plänen des Berner Architekten Willi Althaus, Bauherrin waren die Einwohnergemeinde und die EWB, heute Energie Wasser Bern. Es besteht aus zwei im Winkel angeordneten Baukörpern unter flachen Walmdächern. Das Transformatorengebäude ist aus Sichtbackstein gemauert und durch kegelförmige Betonpfeiler gegliedert; der niedrigere Querflügel ist verputzt und hat im Obergeschoss ein durchgehendes Fensterband. Die Eingangspartie schneidet tief in den Baukörper ein, und genau dort sitzt das Mosaik.

Das Bauinventar stuft die Anlage als schützenswert ein und nennt sie einen typischen Vertreter der 1950er-Jahre mit sorgfältig gestalteter Fassade. 1981 wurden Fenster aus Panzerglas eingebaut, wobei die ursprüngliche Sprosseneinteilung verloren ging, 1984 kam ein Notausstieg dazu, und 2007 und 2008 wurde der Bau umfassend saniert.

Neuenschwander wurde laut dem Künstlerlexikon SIKART am 18. September 1902 in Basel geboren und starb am 29. August 1984 in Zürich; als Bürgerort nennt das Lexikon Höfen im Kanton Bern. SIKART beschreibt ihn als Maler mit den Schwerpunkten Mosaik und Wandmalerei. Nach der Wikipedia stammt von ihm auch ein Wandbild von 1941 im Bau I der Gibb Berufsfachschule Bern. Wer vor dem Tor steht, kann am Mosaik die zwei Materialien unterscheiden: die flachen Majolikaplatten und die glasierten Ziegel.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Bauinventar Stadt Bern: Bürglenstrasse 73, Unterwerk Schosshalde · Wikipedia (de): Unterwerk Schosshalde · SIKART: Albert Neuenschwander · Wikidata: ohne Titel (Q64683023) · Wikimedia Commons: Wandmosaik ohne Titel (Albert Neuenschwander 1952)

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EWB-Unterwerk Schosshalde, Bürglenstrasse 73

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.