Bärn Kit BlogApps · Kunst · Essen retten – in Bern
Kunst in Bern · Werk

Grabmal Eugen Huber

Grabmal Eugen Huber von Hermann Hubacher, Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, E3, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Grabmal Eugen Huber in Bern
Foto: © RC_Prints (@rc_prints_) · hinzugefügt am 17. Oktober 2026
1 / 2
Alle Fotos von Leuten aus Bern (1) ↓
Künstler*in
Hermann Hubacher
Jahr
1929
Material
Giesserei Genève, M. Pastori
Ort
Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, E3

Geschichte des Werks

Im Bremgartenfriedhof liegt, an der Südecke von Sektor E3, das Grab des Juristen Eugen Huber. Darauf sitzen zwei Frauenfiguren aus Bronze, die Hermann Hubacher 1929 geschaffen hat. Laut den städtischen Angaben wurde die Gruppe in Genf in der Giesserei von M. Pastori gegossen. Sie ruht auf einem Sockel aus Kalkstein mit einer zweizeiligen Inschrift über die Wirkung der Gesetzgebung (Wikimedia Commons).

Huber (1849–1923) stammte aus Oberstammheim im Kanton Zürich und verfasste im Auftrag des Bundesrats das Schweizerische Zivilgesetzbuch, das 1912 in Kraft trat. 1926 übernahm die Türkei das Gesetzbuch nur leicht angepasst für ihr neues Zivilrecht (Wikipedia, Broschüre der Stadt Bern). Nach der Broschüre zum Bremgartenfriedhof war Huber zuerst auf dem Schosshaldenfriedhof bestattet; auf Betreiben der türkischen Botschaft wurde er später in ein Ehrengrab auf dem Bremgartenfriedhof umgebettet. Wann das geschah, steht dort nicht; die städtische Liste bekannter Bestatteter führt das Grab unter der Nummer 9004/00 0235.

Hubacher (1885–1976) kam in Biel zur Welt. Nach dem Historischen Lexikon der Schweiz lernte er dort von 1900 bis 1905 Graveur, Medailleur und Goldschmied, besuchte danach Kurse in Genf und Wien und entschied sich nach einer Italienreise für die Bildhauerei. In Genf arbeitete er im Atelier von James Vibert und lernte Ferdinand Hodler kennen. Von 1910 bis 1916 hatte er ein eigenes Atelier in Bern, danach lebte er in Zürich. Neben Bildnisbüsten schuf er Denkmäler sowie Brunnen- und Grabfiguren. Von 1926 bis 1929 war er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission, 1938 erhielt er an der Biennale in Venedig den internationalen Preis für Skulptur.

Das Grab ist eine der Stationen des Rundgangs, den Stadtgrün Bern für den Friedhof herausgegeben hat. Wer davor steht, kann auf dem Kalksteinsockel unter den beiden Figuren die Inschrift lesen, die an Hubers Werk als Gesetzgeber erinnert.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Wikimedia Commons: Bronzeplastik Zwei sitzende Frauenfiguren (Hermann Hubacher 1929) · Wikipedia (de): Hermann Hubacher · HLS: Hermann Hubacher · Wikipedia (de): Eugen Huber · Stadt Bern: Broschüre Bremgartenfriedhof (2023) · Stadt Bern: Persönlichkeiten und Prominenz auf dem Bremgartenfriedhof

Fotos von Leuten aus Bern

Foto von RC_Prints
Foto: © RC_Prints (@rc_prints_) · hinzugefügt am 17. Oktober 2026
Lage in Bern
Auf der Karte

Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, E3

Karte öffnen

In der Nähe

Adorantin70 mRodogune90 mWeibliche Figur100 mGrab von Michail Bakunin120 mPaar140 m

Alle 38 Werke auf dem BremgartenfriedhofAlle Kunstwerke von A bis Z

Mehr von Hermann Hubacher

ohne Titel1911-1912ohne Titel1915Badende1923Frauentorso1943

Foto hinzufügen

Du warst dort? Schick uns dein eigenes Foto von „Grabmal Eugen Huber“. Es wird im Handy verkleinert und verliert dabei die GPS-Daten. Wir prüfen jedes Foto von Hand und zeigen es mit deinem Namen und dem Datum.

Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.