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Kunst in Bern · Werk

Einsteins Gehirn

Einsteins Gehirn von Nina Heinzel, Grosses Länggassschulhaus/Muesmatt, Neufeldstrasse 40, Dachgiebel, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Nina Heinzel
Jahr
2014
Material
Bronze
Ort
Grosses Länggassschulhaus/Muesmatt, Neufeldstrasse 40, Dachgiebel

Geschichte des Werks

Hoch oben am Dachgiebel des Grossen Länggassschulhauses sitzt eine Plastik aus Bronze. Die Stadt Bern verzeichnet sie unter dem Titel „Einsteins Gehirn“ als Werk von Nina Heinzel aus dem Jahr 2014. Über die Künstlerin, den Auftrag und die Masse des Werks war in den geöffneten Quellen nichts zu finden; Wikimedia Commons beschreibt das Stück als Bronzeplastik und zeigt es in Fotos von 2020.

Der Titel nennt den Physiker Albert Einstein, der eng mit Bern verbunden ist: Im Juni 1902 trat er eine feste Stelle als technischer Experte am Eidgenössischen Patentamt in Bern an, von 1903 bis 1905 wohnte er an der Kramgasse 49 in der Altstadt, und 1908 habilitierte er sich an der Universität Bern. Dass die Plastik gerade auf einem Schulhaus im Universitätsquartier Länggasse sitzt, erklären die Quellen nicht.

Das Schulhaus selbst stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Nach dem Bauinventar der Stadt entstand es 1891 nach Plänen von Eugen Stettler, gleichzeitig und nach denselben Plänen wie das Kirchenfeldschulhaus; Wikipedia nennt für das „Neue Schulhaus“ an der Neufeldstrasse 40 das Jahr 1892. Der breite dreigeschossige Bau gilt als schützenswert. Am Portalrisalit zeigt er Formen der Neurenaissance, an den Friesen unter dem Dach sind ornamentale Malereien mit Namen bedeutender historischer Persönlichkeiten erhalten.

Im Juli 2013 begann eine Gesamtsanierung, die rund ein Jahr dauern sollte; den Wettbewerb dafür hatte 2010 das Büro spaceshop Architekten gewonnen. Dabei wurden unter anderem Räume im Dachgeschoss für Bibliothek und Gestalten neu erschlossen, und das Haus bot danach Platz für 15 Klassen. Die Plastik ist auf das Jahr datiert, in dem diese Arbeiten abgeschlossen sein sollten.

Wer die Bronze sehen will, sollte vom Pausenplatz aus nach oben schauen: Sie sitzt am Giebel, nicht auf Augenhöhe.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Wikimedia Commons: Bronzeplastik Einsteins Gehirn (Nina Heinzel 2014) · Bauinventar Stadt Bern: Neufeldstrasse 40 · Stadt Bern, Medienmitteilung 11. Juli 2013: Länggass-Schule wird saniert · Wikipedia (de): Länggasse · Wikipedia (de): Albert Einstein

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Grosses Länggassschulhaus/Muesmatt, Neufeldstrasse 40, Dachgiebel

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.