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Kunst in Bern · Werk

Grabmal Kurt Schaufelberger

Grabmal Kurt Schaufelberger von Willy Weber, Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, B6, Grabmal Kurt Schaufelberger, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Grabmal Kurt Schaufelberger in Bern
Foto: © RC_Prints (@rc_prints_) · hinzugefügt am 17. Oktober 2026
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Künstler*in
Willy Weber
Jahr
1983
Material
Sprengplastik, Chromstahl
Ort
Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, B6, Grabmal Kurt Schaufelberger

Geschichte des Werks

Im Feld B6 des Bremgartenfriedhofs steht auf dem Grab von Kurt Schaufelberger eine Plastik aus Chromstahl, die der Berner Künstler Willy Weber 1983 geschaffen hat. Die städtische Liste der Kunst im öffentlichen Raum bezeichnet sie als Sprengplastik, Wikimedia Commons führt sie als Chromstahlplastik ohne Titel. Über Auftrag, Masse und Entstehung geben die zugänglichen Quellen keine Auskunft.

Weber (1933–1998) wurde in Bern geboren und wuchs laut SIKART in Muri auf. Nach einer kaufmännischen Lehre lebte er 1956 ein Jahr in Algerien und brachte sich danach selbst das Malen bei. 1962 entstanden seine ersten Sprengplastiken aus Messing- oder Eisenplatten. SIKART beschreibt, wie genau er die Ladungen auf Vorder- und Rückseite dosierte, so dass sich die Wölbungen und Durchbrüche im Voraus berechnen liessen. Später verchromte und polierte er die Oberflächen, damit sich die Betrachtenden darin spiegeln; Wikipedia nennt dafür das Jahr 1967, SIKART 1968. Als Ausgangspunkt der Sprengreliefs nennt Wikipedia eine Messingplatte, die er 1960 durchschossen hatte.

Harald Szeemann, damals Leiter der Kunsthalle Bern, förderte in den 1960er Jahren eine Gruppe junger Berner Künstler, zu der auch Weber zählte; 1964 zeigte er ihn in der Ausstellung „Licht und Form“. An der Biennale von São Paulo 1969 und an der Biennale in Venedig 1972 gehörte Weber zur Schweizer Vertretung. 1971 schenkte die Eidgenossenschaft dem Kennedy Center in Washington sein grosses Chromstahlrelief „Apollo X“. In Bern stehen bei der Universitätssporthalle Neufeld seine Arbeiten „See“ von 1972 und „O.K.“ von 1976 (SIKART, Wikipedia).

Ab 1982 liess Weber nach SIKART aus seinen Sprengplastiken auch Torsi und Teile von Körperabgüssen aus Grauguss oder Messing hervortreten. Die Grabplastik von 1983 stammt aus dieser späten Zeit; ob sie solche Teile enthält, lässt sich den Quellen nicht entnehmen. Vor Ort lohnt es sich, die verformte, spiegelnde Fläche aus verschiedenen Winkeln anzusehen, denn das Bild der Umgebung verändert sich mit jedem Schritt.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Wikimedia Commons: Chromstahlplastik ohne Titel (Willy Weber 1983) · SIKART: Willy Weber (Lexikonartikel Regina Bühlmann) · Wikipedia (de): Willy Weber (Künstler) · Wikipedia (de): Bremgartenfriedhof

Fotos von Leuten aus Bern

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Foto: © RC_Prints (@rc_prints_) · hinzugefügt am 17. Oktober 2026
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Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, B6, Grabmal Kurt Schaufelberger

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