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Kunst in Bern · Werk

NUR SENDER KANN MAN ORTEN

NUR SENDER KANN MAN ORTEN von Hans Ruedi Fricker, Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Hans Ruedi Fricker
Jahr
1998
Material
3-teilig, Metallschild, 2 Resonanzkörper gegenüberstehend, elekt. Tafel
Ort
Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16

Geschichte des Werks

Die Arbeit mit dem Titel „NUR SENDER KANN MAN ORTEN“ besteht aus drei Teilen: einem Schild aus Metall, zwei Resonanzkörpern, die einander gegenüberstehen, und einer elektronischen Tafel. Auf Wikimedia Commons ist sie unter dem Namen „Schild und Wechselschrift“ dokumentiert. Sie gehört zum Museum für Kommunikation (Helvetiastrasse 16) und ist auf 1998 datiert.

Das Museum begann 1907 als Firmenmuseum der Post. Seit 1990 hat es ein eigenes Haus, das Andrea Roost von 1986 bis 1989 für die PTT baute; es sollte Teil eines grösseren Kulturgüterzentrums im unteren Kirchenfeld werden, das nur in Ansätzen entstand. Das Gebäude ist ein Skelett aus Stahlbeton mit vorgehängten Platten aus Kalkstein. 1997 wurde das Museum als Stiftung von Post und Swisscom selbständig und erhielt seinen heutigen Namen, ein Jahr bevor Frickers Arbeit entstand. 2019 zeichnete der Europarat es mit seinem Museumspreis aus.

Hans Ruedi Fricker (1947–2023) stammte aus Zürich und lebte in Trogen im Appenzellerland. Statt Kunst zu studieren, liess er sich zum Heimerzieher ausbilden. SIKART beschreibt ihn als Konzept- und Kontextkünstler, dessen Arbeitsfelder Mail Art und Eingriffe im öffentlichen Raum waren. Ende der 1970er-Jahre markierte er Wege in St. Gallen mit Fotokopien seines Selbstporträts, 1981 gründete er in Trogen ein „Büro für künstlerische Umtriebe auf dem Land“ und wurde in der weltweiten Mail-Art-Szene aktiv, die über Post und Briefmarken kommunizierte. Ab den 1990er-Jahren benannte er Orte mit Emailschildern und Formeln wie „Ort der List“ oder „Ort der Ironie“.

Vor Ort lohnt es sich, zwischen die beiden Resonanzkörper zu treten und auf die elektronische Tafel zu achten, deren Text nach dem Namen auf Commons wechselt.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Wikimedia Commons: Installation Schild und Wechselschrift (H.R. Fricker 1998) · Bauinventar Stadt Bern: Helvetiastrasse 16 · Wikipedia (de): Museum für Kommunikation Bern · Wikipedia (de): H. R. Fricker · SIKART: Hans Ruedi Fricker

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Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.