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Kunst in Bern · Werk

Wasserspeiende Nixe

Wasserspeiende Nixe von Max Fueter, Stadtgrün Bern, Elfenauweg, hinter kleiner Orangerie, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Max Fueter
Jahr
1975
Material
Bronze
Ort
Stadtgrün Bern, Elfenauweg, hinter kleiner Orangerie

Geschichte des Werks

An der Mauer hinter der kleinen Orangerie der Elfenau ist ein Brunnen mit ovalem Becken angebracht. Als Brunnenröhre dient eine Nixe aus Bronze, die Max Fueter 1975 geschaffen hat; Wikidata nennt Bronze und Kalkstein als Material. Im Werkverzeichnis bei SIKART erscheint unter der Adresse der Stadtgärtnerei am Elfenauweg 94 ein Wandbrunnen mit dem Titel „Seejungfrau“, was auf dieselbe Arbeit hindeutet.

Das Gebäude davor hat eine lange Geschichte. Laut Bauinventar war es ursprünglich ein kleines Bauernhaus aus der Zeit um 1730/40, das am Ende des 18. Jahrhunderts verlängert wurde. Von 1814 bis 1816 liess die russische Grossfürstin Anna Feodorowna, die dem Gut den Namen Elfenau gab, die Orangerie in Empireformen anbauen. 1918 kaufte die Stadt Bern das Landgut, 1928/29 zog die Stadtgärtnerei in die Wirtschaftsbauten. Bei einer Renovation 1976/77 durch das Büro Atelier 5 erhielt die kleine Orangerie ihr Aussehen aus der Empirezeit zurück.

Max Fueter wurde am 6. März 1898 geboren; das Historische Lexikon der Schweiz und Wikipedia nennen Konolfingen als Geburtsort, SIKART Bern. Er starb am 29. September 1983 in Bern. Nach Jahren in Berlin und Rom lebte er bis 1955 in Wabern und arbeitete für viele öffentliche und private Auftraggeber. Das HLS hebt seine Bildnisse und Brunnenfiguren hervor, die von der menschlichen Gestalt geprägt sind.

Als die Nixe entstand, war Fueter 77 Jahre alt. Im selben Jahr veröffentlichte Max Huggler ein Buch über Fueters Brunnen in der Stadt. Zu seinen bekannteren Brunnen in der Stadt gehören der Flötenspieler in der Laube der Rathausgasse und der Lebensbrunnen auf der Grossen Schanze von 1972. Wer hinter die Orangerie geht, sieht, wie das Wasser aus der Figur in das ovale Becken fällt.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Bauinventar der Stadt Bern: Elfenauweg 94 (Kleine Orangerie) · Bauinventar der Stadt Bern: Baugruppe Elfenau · SIKART: Max Fueter · Historisches Lexikon der Schweiz: Max Fueter · Wikipedia (de): Max Fueter · Wikidata: Brunnen Orangerie Elfenau · Wikimedia Commons: Brunnen Orangerie Elfenau

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Stadtgrün Bern, Elfenauweg, hinter kleiner Orangerie

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