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Kunst in Bern · Werk

Diskuswerfer

Diskuswerfer von Max Fueter, Marzilibad, Marzilistrasse 29, 3005 Bern, nördlich des Nichtschwimmerbeckens, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Max Fueter
Jahr
1932-1934
Material
Bronze
Ort
Marzilibad, Marzilistrasse 29, 3005 Bern, nördlich des Nichtschwimmerbeckens

Geschichte des Werks

Mitten im Marzilibad, nördlich des Nichtschwimmerbeckens, holt ein junger Mann aus Bronze zum Wurf aus. Max Fueter hat den „Diskuswerfer“ in den Jahren 1932 bis 1934 geschaffen. Ursprünglich krönte die Figur einen Brunnen beim früheren Männerbad. Dieser Brunnen ist nach den Angaben auf Commons und in Wikidata abgebaut; erhalten blieb die Statue, die heute rund 200 Meter weiter südlich steht. Wikidata verzeichnet ausserdem eine Inschrift, die an Stadtpräsident Gustav Müller als Förderer des Aarebads erinnert.

Gebadet wird im Marzili seit Jahrhunderten; der erste schriftliche Hinweis stammt laut Wikipedia aus dem Jahr 1619. Die heutige Anlage entstand in mehreren Etappen. 1968 wurde der Seitenarm der Aare grösstenteils zugeschüttet, und es kam das 50-Meter-Becken hinzu. Das Bauinventar beschreibt das Betriebs- und Restaurantgebäude von 1969/70 und das rechtwinklige Raster, dem damals Becken und Wege folgten. 2025 bewilligten die Stimmberechtigten einen Kredit für die Gesamtsanierung, die bis zur Badesaison 2029 dauern soll.

Fueter, geboren am 6. März 1898, wuchs von 1907 bis 1914 im Burgerlichen Waisenhaus auf, trat 1918 in die Gewerbeschule ein und modellierte dort mit seinem Freund Karl Geiser. Von 1926 bis 1929 arbeitete er in Berlin, danach mit einem Stipendium in Rom. SIKART nennt die menschliche Figur sein Lebensthema und deutet den schönen Körper bei ihm als Bild eines idealen Menschen, mit dem „Diskuswerfer“ als erstem Beispiel. Das Lexikon ordnet sein Werk auch der geistigen Landesverteidigung jener Jahre zu.

Nicht weit entfernt steht im Marzili Fueters „Grosser Pan“ von 1943, aufgestellt 1964. Fueter starb am 29. September 1983 in Bern. Wer den Werfer umrundet, sieht die Drehung des Körpers, die der Wurf verlangt, von jeder Seite anders.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · SIKART: Max Fueter · Historisches Lexikon der Schweiz: Max Fueter · Wikipedia (de): Max Fueter · Wikipedia (de): Marzilibad · Bauinventar der Stadt Bern: Marzilistrasse 29 · Wikidata: Abgegangener Brunnen Marzilibad / Diskuswerfer · Wikimedia Commons: Abgegangener Brunnen Marzilibad

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Marzilibad, Marzilistrasse 29, 3005 Bern, nördlich des Nichtschwimmerbeckens

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.