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Kunst in Bern · Werk

Weibliche und männliche Figur

Weibliche und männliche Figur von Max Fueter, Schosshaldenfriedhof, Ostermundigenstrasse 116, Sektor C2, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Max Fueter
Jahr
1973
Material
Zwei Bronzestatuen auf Grabmal
Ort
Schosshaldenfriedhof, Ostermundigenstrasse 116, Sektor C2

Geschichte des Werks

Auf einem Grabmal im Sektor C2 des Schosshaldenfriedhofs stehen zwei Bronzestatuen von Max Fueter, eine weibliche und eine männliche Figur. Das städtische Verzeichnis datiert sie auf 1973. Fueter war damals 75 Jahre alt; ein Jahr zuvor war sein „Lebensbrunnen“ vor der Universität auf der Grossen Schanze fertig geworden. Über Auftrag und Masse der Grabfiguren schweigen die zugänglichen Quellen.

Fueter kam am 6. März 1898 zur Welt, nach SIKART in Bern, nach dem Historischen Lexikon der Schweiz und der Wikipedia in Konolfingen. Er wuchs von 1907 bis 1914 im Burgerlichen Waisenhaus Bern auf, machte die Matura am Literargymnasium und besuchte ab 1918 die Gewerbeschule. Im selben Jahr bezog er sein erstes Atelier an der Murtenstrasse 37 und zeigte an der Eröffnungsausstellung der Kunsthalle Bern einen Knabenkopf. Von 1926 bis 1929 arbeitete er in Berlin, danach mit einem Stipendium in Rom und bis 1955 in Wabern. Er starb am 29. September 1983 in Bern.

Die menschliche Figur blieb laut SIKART zeitlebens sein Thema. In Bern finden sich zahlreiche Werke: der „Diskuswerfer“ im Marzilibad, der „Flötenspieler“ beim Konservatorium von 1940, der Figurenbrunnen im Rathaus und der „Grosse Pan“ an der Aare. 1944 entstand seine Büste von Theodor Kocher im Kocherpark. Bildnisköpfe und Büsten machen laut SIKART etwa die Hälfte seines Werks aus.

Auf demselben Friedhof steht eine frühe Arbeit Fueters: die „Kniende“ von 1931 bei der Grabanlage der Diakonissen, eine Frauenfigur, die eine Schale darreicht. Mit den beiden Bronzen in C2 von 1973 lassen sich hier Anfang und Ende eines langen Schaffens nebeneinanderstellen.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Stadt Bern: Kunstwerke im öffentlichen Raum (opendata.swiss) · SIKART: Max Fueter · HLS: Max Fueter · Wikipedia (de): Max Fueter · Stadtgrün Bern: Broschüre Schosshaldenfriedhof (2023) · Wikimedia Commons: Foto

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Schosshaldenfriedhof, Ostermundigenstrasse 116, Sektor C2

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