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Kunst in Bern · Werk

Bär mit Wappen

Bär mit Wappen von Walter Schnegg, Aarbergerhof, Aarbergergasse 40, Scheitelstein über dem mittleren Laubenbogen, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Walter Schnegg
Jahr
1952
Material
Sandstein, bemalt
Ort
Aarbergerhof, Aarbergergasse 40, Scheitelstein über dem mittleren Laubenbogen

Geschichte des Werks

Über dem mittleren, breiten Laubenbogen des Aarbergerhofs an der Aarbergergasse 40 sitzt als Scheitelstein ein bemaltes Sandsteinrelief: ein Bär mit dem Stadtwappen von Aarberg und einer Initiale S. Der Bildhauer Walter Schnegg hat es 1952 geschaffen. Wikidata gibt die Masse mit 80 Zentimetern Höhe und 70 Zentimetern Breite an.

Der Stein gehört zum Geschäftshaus, das der Architekt Franz Trachsel 1951 und 1952 an dieser Stelle baute. Ein schmaler Flügel an der Gasse ersetzte drei ältere Häuser, darunter die früheren Nummern 38 und 42. Dahinter liegt ein langer Hof, überdeckt von einem leicht geschwungenen Dach aus Glasziegeln und Beton, in der Art der Passagen des 19. Jahrhunderts. Das Bauinventar der Stadt zählt den Aarbergerhof zu den wichtigsten Bauten der 1950er-Jahre in Bern und erwähnt auch die Leuchtschrift „Aarbergerhof“ in kursiver Schulschrift an der Hauptfront.

Den Namen Aarbergergasse trägt die Strasse seit 1798; zuvor hiess sie Golatenmattgasse. Laut Wikipedia nennen viele das Restaurant im Haus bis heute kurz „Araber“, ein Rest der alten Schülersprache.

Walter Schnegg wurde 1903 in Köniz geboren und starb 1990 in Bern. Er lernte zuerst in einem metallverarbeitenden Betrieb, danach bei einem Bildhauer, besuchte Kurse an der Kunstgewerbeschule in Bern und arbeitete als Volontär in einem Steinhauerbetrieb. Es folgten die École des Beaux-Arts in Genf, zwei Akademien in Paris und Studienaufenthalte in Stuttgart, München und Italien. SIKART nennt als seine Themen Akte, Tiere und Brunnenfiguren. In Bern stammen von ihm unter anderem der Rehbrunnen (1946), die Kalksteinfigur „Frühling“ vor dem Bahnhof Weissenbühl (1951) und der Fuchsbrunnen (1954).

Weil der Stein über dem Bogen sitzt, sieht man ihn mit etwas Abstand von der Gasse aus besser als direkt unter der Laube.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Bauinventar Stadt Bern: Aarbergergasse 40 (PDF) · Wikidata: Bär mit Wappen (Q63724282) · SIKART: Walter Schnegg · Wikipedia (de): Walter Schnegg · bildfundgrube.net: Walter Schnegg (Lebenslauf von Hans Stucki) · Wikipedia (de): Aarbergergasse · Wikimedia Commons: Bemalte Sandsteinskulptur Bär mit Wappen (Walter Schnegg 1952)

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Aarbergerhof, Aarbergergasse 40, Scheitelstein über dem mittleren Laubenbogen

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