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Kunst in Bern · Werk

Pan

Pan von Max Fueter, Marzili Aarstrasse / Dalmazibrücke, 3011 Bern, Park, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Max Fueter
Jahr
1943
Material
Bronze
Ort
Marzili Aarstrasse / Dalmazibrücke, 3011 Bern, Park

Geschichte des Werks

Auf einer Wiese am Aareufer im Marzili ruht auf einem niedrigen Steinsockel eine überlebensgross wirkende männliche Figur aus Bronze. Der unbekleidete, muskulöse Körper ist halb aufgerichtet, ein Bein angezogen, ein Arm auf dem Knie aufgelegt, der andere stützt den Oberkörper. Hinter der Figur fliesst die Aare vorbei.

Fueter schuf die Figur 1943. Das Künstlerlexikon SIKART führt sie als „Grosser Pan“ und vermerkt, dass sie erst 1964 aufgerichtet wurde; warum mehr als zwanzig Jahre bis zur Aufstellung vergingen, geht aus den eingesehenen Quellen nicht hervor. In der Nähe überquert seit 1957 und 1958 die Dalmazibrücke die Aare, eine flach gespannte Brücke aus vorgespanntem Beton.

Für Fueter war die menschliche Figur zeitlebens das Thema. SIKART sieht im schönen Körper bei ihm das Bild eines idealen Menschen und ordnet sein Werk der geistigen Landesverteidigung der Zwischenkriegs- und Kriegszeit zu; nach dem Aufbruch der 1950er-Jahre, als in Bern Künstler wie Walter Linck und Bernhard Luginbühl mit Eisen arbeiteten, hätten seine Figuren an Aktualität verloren.

Max Fueter wurde am 6. März 1898 geboren, nach dem Historischen Lexikon der Schweiz und der Wikipedia in Konolfingen, nach SIKART in Bern. Nach der Matura am Literargymnasium 1917 modellierte er mit seinem Jugendfreund Karl Geiser und nahm Zeichenunterricht bei Ernst Linck und Victor Surbek. Von 1926 bis 1929 arbeitete er in Berlin, danach in Rom, von 1929 bis 1955 in Wabern. In Bern stammen von ihm unter anderem der Flötenspieler am Konservatorium und der Lebensbrunnen auf der Grossen Schanze. Von 1950 bis 1954 gehörte er der städtischen Kunstkommission an. Er starb am 29. September 1983 in Bern.

Ein zweites Werk Fueters liegt ganz in der Nähe: Für das Marzilibad schuf er von 1932 bis 1934 einen Diskuswerfer.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · SIKART Lexikon: Max Fueter · Historisches Lexikon der Schweiz: Max Fueter · Wikipedia (de): Max Fueter · Bauinventar der Stadt Bern: Dalmazibrücke · Wikimedia Commons: Foto des Werks (Ansicht)

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Marzili Aarstrasse / Dalmazibrücke, 3011 Bern, Park

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.