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Kunst in Bern · Werk

Lebensfreude

Lebensfreude von Max Fueter, Inselspital, Grünfläche südlich vor dem Wilhelm-Fabry-Haus, Engländerhubel, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Max Fueter
Jahr
1957
Material
Bronze
Ort
Inselspital, Grünfläche südlich vor dem Wilhelm-Fabry-Haus, Engländerhubel

Geschichte des Werks

Auf der Grünfläche südlich des Wilhelm-Fabry-Hauses, des früheren Anna-Seiler-Hauses, steht die Bronzeplastik „Lebensfreude“ von Max Fueter aus dem Jahr 1957. Nach dem Flyer des Inselspitals zum Inselpark war sie ein Geschenk der Stadt Bern. Im Künstlerlexikon SIKART wird sie als eines der Werke genannt, in denen der schöne Körper für Fueters ideales Menschenbild steht.

Das Gebäude dahinter entstand 1951 bis 1953 nach Plänen von Otto Brechbühl. Laut Bauinventar liegen die Krankenzimmer im Bettentrakt nach Süden, mit Blick in den Park, die Betriebsräume nach Norden. Den Garten entwarf Franz Vogel senior im sogenannten Wohngartenstil: Er liess das Gelände um bis zu zwei Meter anheben, damit eine ebene Rasenfläche entstand, und setzte auf reiche Staudenbeete, deren Blühen den Kranken Trost spenden sollte. Seit 1954 ist die Anlage unverändert. 2022 erhielt das Haus den Namen des Wundarztes Wilhelm Fabry, weil der neue Hauptbau Anna Seilers Namen übernahm.

Fueter (1898–1983) wuchs nach SIKART von 1907 bis 1914 im Burgerlichen Waisenhaus Bern auf und bezog 1918 sein erstes Atelier; im gleichen Jahr zeigte er an der Eröffnungsausstellung der Kunsthalle Bern einen Knabenkopf. Später arbeitete er in Berlin und mit einem Stipendium in Rom, lebte bis 1955 in Wabern und baute 1954 ein Atelier aus Holz an der Goumoënsstrasse in Bern. Die menschliche Figur blieb sein Thema; bekannt sind etwa der „Diskuswerfer“ im Marzilibad und der „Grosse Pan“ an der Aare.

SIKART hält auch fest, dass Fueters Figuren an Aktualität verloren, als in den 1950er-Jahren die Avantgarde mit Walter Linck, Mariann Grunder oder Bernhard Luginbühl in Bern Fuss fasste. Auf dem Engländerhubel lässt sich dieser Wandel ablesen: Wenige Schritte entfernt steht vor dem Loryspital eine Tuffsteinskulptur von Grunder aus dem Jahr 1970, im Garten westlich des Hauses die Bronzefigur „Die Sinnende“ von Eleonore von Mülinen.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · SIKART: Max Fueter (Johanna Strübin Rindisbacher) · Wikipedia (de): Max Fueter · Inselspital, Direktion Infrastruktur: Flyer Inselpark (2018) · Bauinventar der Stadt Bern: Freiburgstrasse 41C (Anna-Seiler-Haus, heute Freiburgstrasse 37) · Insel Gruppe: Medienmitteilung zu den Gebäudenamen auf dem Insel-Areal (28. März 2022) · Wikimedia Commons: Bronzeplastik Lebensfreude (Max Fueter 1957)

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Inselspital, Grünfläche südlich vor dem Wilhelm-Fabry-Haus, Engländerhubel

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