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Kunst in Bern · Werk

Lebensbrunnen

Lebensbrunnen von Max Fueter, Grosse Schanze, Westseite, Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Max Fueter
Jahr
1970
Material
Bronze
Ort
Grosse Schanze, Westseite

Geschichte des Werks

Auf der Westseite der Grossen Schanze, vor dem Hauptgebäude der Universität, steht der „Lebensbrunnen“ von Max Fueter, eine Brunnenanlage mit Bronze. Für das Entstehungsjahr nennen die Quellen verschiedene Daten: Die Stadt Bern gibt 1970 an, die Wikipedia 1972, und das Künstlerlexikon SIKART spricht von 1968 bis 1972.

Der Brunnen gehört zur jüngsten Gestalt der Schanze. Nach dem Schleifen der Befestigung legte die Gemeinde 1890/91 hier einen Park mit Promenaden an, und von 1900 bis 1903 entstand das Hauptgebäude der Universität. Zwischen 1957 und 1967 wurde die Böschung für die neuen Bahnanlagen stark abgegraben; an die Stelle des alten Parks traten eine neue Grünanlage und weite Terrassen mit Blick über die Altstadt. Fueters Brunnen entstand in den Jahren danach auf der neuen Schanzenterrasse.

Max Fueter kam am 6. März 1898 zur Welt; das Historische Lexikon der Schweiz nennt Konolfingen als Geburtsort, SIKART Bern. Er wuchs im Burgerlichen Waisenhaus auf, machte die Matura am Literargymnasium und begann 1918 an der Gewerbeschule zu modellieren, zusammen mit seinem Freund Karl Geiser. Nach Jahren in Berlin (1926 bis 1929) und Rom (1929/30) lebte er bis 1955 in Wabern. Von 1950 bis 1954 sass er in der städtischen Kunstkommission. Er starb am 29. September 1983 in Bern.

Fueters Thema war die menschliche Figur, meist nach jungen Modellen und nach klassischem Vorbild. In Bern stammen von ihm unter anderem der Flötenspieler in der Laube der Rathausgasse, für den er 1938 einen städtischen Wettbewerb gewann, der Brunnen im Innenhof des Rathauses und der grosse Pan im Marzili. 1975 erschien ein Buch von Max Huggler über die Brunnen Fueters in Bern. Von der Terrasse aus lässt sich der Brunnen zusammen mit dem Blick über die Dächer der Altstadt betrachten.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · SIKART: Max Fueter (Johanna Strübin Rindisbacher) · HLS: Fueter, Max (Tapan Bhattacharya) · Wikipedia (de): Max Fueter · Bauinventar Stadt Bern: Baugruppe Grosse Schanze · Wikimedia Commons: Lebensbrunnen

Lage in Bern
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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.