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Kunst in Bern · Werk

Feuer ("Flammehuus")

Feuer ("Flammehuus") von Walter Linck, Schulhaus Bethlehemacker, Kornweg 101-107, 3027 Bern, Schulpavillon-Eingang "Flammehuus", Bern
Foto: AnBuKu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Künstler*in
Walter Linck
Jahr
1959
Material
Wandmalerei auf Ziegelstein
Ort
Schulhaus Bethlehemacker, Kornweg 101-107, 3027 Bern, Schulpavillon-Eingang "Flammehuus"

Geschichte des Werks

Am Eingang eines Klassenpavillons der Schulanlage Bethlehemacker ist auf das Ziegelmauerwerk ein Bild gemalt, das die Stadt Bern unter dem Titel „Feuer“ führt. Das Haus trägt den berndeutschen Namen „Flammehuus“. Nach den städtischen Daten stammt das Bild von Walter Linck und ist auf 1959 datiert.

Die Schule entstand nach dem Bauinventar der Stadt in drei Etappen von 1952 bis 1959; geplant hatten sie die Architekten Oskar und Claire Rufer. Das Gelände war schon im Bebauungsplan von 1943 für eine Schule reserviert worden. Die letzte Etappe von 1959 fällt in dasselbe Jahr wie dieses Bild. Die fünf ähnlichen Pavillons mit flach geneigten Satteldächern sind fächerförmig um einen gemeinsamen Pausenhof angeordnet.

Laut der Stadt waren Walter Linck und seine Frau, die Keramikerin Margrit Linck-Daepp, für die künstlerische Gestaltung der Bauten verantwortlich. An den Eingängen der Trakte am Kornweg 101 bis 107 erscheinen die vier Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer in abstrahierter Form. Zur damaligen Ausstattung gehört auch ein verspielter Brunnen im Hof, den die Stadt mit den Maschinen von Jean Tinguely vergleicht.

Linck, geboren 1903 in Bern als Sohn des Malers Ernst Linck, war vor allem Bildhauer. Nach dem Historischen Lexikon der Schweiz zerstörte er 1943 sein bisheriges Werk und arbeitete danach mit Metall; bekannt wurde er mit beweglichen Konstruktionen aus Draht und Federstahl. Im Jahr dieses Wandbilds war er an die Documenta II in Kassel eingeladen. Er starb 1975.

Bei der Gesamtsanierung mit Erweiterungsbau, die das Büro Meier Leder Architekten aus Baden plante, wurden die Elementbilder und der Brunnen laut Hochbau Stadt Bern originalgetreu restauriert. Das Bauinventar weist auf ein Detail hin, das man vor Ort prüfen kann: Hohe Bäume markieren die Eingänge der Pavillons.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Kultur Stadt Bern, Kunst im öffentlichen Raum (offene Daten) · Hochbau Stadt Bern: Kunst und Bau Volksschule Bethlehemacker (2024) · Bauinventar Stadt Bern: Baugruppe Schulhaus Bethlehemacker · HLS: Walter Linck · SIKART: Walter Linck (Michael Baumgartner) · Wikipedia (de): Walter Linck · Wikimedia Commons: Wandmalerei Feuer (Walter Link 1959)

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Schulhaus Bethlehemacker, Kornweg 101-107, 3027 Bern, Schulpavillon-Eingang "Flammehuus"

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Daten: Kultur Stadt Bern (offene Daten „Kunst im öffentlichen Raum“). Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.