Französische Schule
Die Französische Schule an der Jupiterstrasse 2 in Bern entstand 1988–1991 nach einem Wettbewerb von 1983; ein langer Steg ordnet die ganze Anlage.

- Adresse
- Jupiterstrasse 2, Jupiterstrasse 2a, Jupiterstrasse 2b, Jupiterstrasse 2c
- Baujahr
- 1988–1991 (Wettbewerb 1983 bzw. 1983/84)
- Architekt
- Somazzi Häfliger Grunder (Wettbewerb), Häfliger von Allmen (Ausführung); Landschaft Dieter Kienast, David Bosshard
- Heute
- Kantonale französischsprachige Schule (École cantonale de langue française), im Bauinventar schützenswert
- Schutz
- schützenswert (Bauinventar)
Über den Bau
An der Jupiterstrasse im Quartier Allmend-Murifeld liegt die Schule, die Kinder aus Bern und Umgebung auf Französisch unterrichtet. Die École cantonale de langue française unterrichtet nach eigenen Angaben seit über achtzig Jahren Kinder aus französischsprachigen und zweisprachigen Familien. Ihr heutiges Gebäude ist deutlich jünger: Es wurde von 1988 bis 1991 gebaut.
Am Anfang stand ein Wettbewerb des kantonalen Hochbauamts, den das Berner Büro Somazzi Häfliger Grunder (S’H’G) zusammen mit den Landschaftsarchitekten Dieter Kienast und David Bosshard gewann. Das Bauinventar datiert ihn auf 1983, die Plattform Open House Bern auf 1983/84. Ausgeführt hat den Bau das Berner Büro Häfliger von Allmen Architekten.
Die Anlage besteht aus einer Turnhalle, vier Klassentrakten und einem Aulagebäude. Ihr Rückgrat ist ein langer Steg mit einer Mauer daneben, an die sich die einzelnen Bauten anlehnen. Die Klassentrakte stehen auf der Ostseite rechtwinklig zum Steg und sind durch eine Halle verbunden, die zugleich als Pausenhalle dient. Am Nordende liegt die Aula; ihr Bau ist der einzige, dessen Süd- und Westfassade schräg aus dem rechtwinkligen Raster ausbrechen. Die Turnhalle liegt ein Geschoss tiefer und öffnet sich gegen Osten mit grossen Verglasungen.
Achten Sie auf den Gegensatz der Fassaden: Nach Süden reihen sich bei den Klassentrakten dicht gesetzte, grosse Rechteckfenster, nach Norden sind die Mauern bis auf wenige kleine Fenster geschlossen. So bekommen die Klassenzimmer Licht von der Sonnenseite, während die Rückseite ruhig bleibt.
Das städtische Bauinventar führt die Schule als schützenswert. Es lobt das klare Konzept ebenso wie die sorgfältige Arbeit mit Raum und Material.
Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Bauinventar der Stadt Bern: Jupiterstrasse 2, 2A, B, C · Open House Bern: Französische Schule · Wikidata: Q139230254
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