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Wohnhochhäuser im Schwabgut

Die zwei Wohnhochhäuser an der Schwabstrasse in Bern-Bümpliz entstanden 1967–1969 und sind die höchsten Bauten der Grossüberbauung Schwabgut.

Wohnhochhäuser im Schwabgut, Bern
Foto: Roland Zumbuehl, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Quelle
Adresse
Schwabstrasse 70, Schwabstrasse 72, Schwabstrasse 76, Schwabstrasse 78 …
Baujahr
1967–1969
Architekt
Thormann + Nussli (Nr. 70/72), Werner Küenzi (Nr. 76–80)
Stil
Nachkriegsmoderne, Elementbau
Heute
Wohnhochhäuser
Schutz
schützenswert (Bauinventar)

Über den Bau

An der Schwabstrasse in Bümpliz stehen zwei Wohntürme, die ihre Umgebung deutlich überragen. Sie gehören zur Grossüberbauung Schwabgut, die zwischen 1965 und 1971 auf dem Gelände des früheren Schwabguts für mehr als 3000 Menschen entstand. Den Gesamtplan zeichneten Hans und Gret Reinhard mit Werner Küenzi; die Denkmalpflege nennt die Anlage die grösste Gesamtüberbauung in Bümpliz.

Die beiden Hochhäuser wurden 1967–1969 gebaut. Das Haus Schwabstrasse 70/72 entwarfen Georges Thormann und Julius Nussli für die Eisenbahner-Baugenossenschaft, das Haus 76–80 Werner Küenzi für die Schwabgut AG. Das Bauinventar und Wikidata geben je 21 Geschosse an, Wikipedia spricht beim Haus der Eisenbahner-Baugenossenschaft von 20 Stockwerken und 120 Wohnungen. Laut Wikipedia waren die Türme damals die höchsten Häuser Berns und die höchsten Bauten der Schweiz, die ganz aus vorgefertigten Elementen bestanden.

Beide Häuser folgen dem rechtwinkligen Raster, das für das ganze Schwabgut gilt. Am Fuss liegt ein zweigeschossiger, verglaster Sockel mit gemeinschaftlichen Räumen, durch den die Eingänge wie Durchgänge führen. Im Inneren erschliessen Kerne aus Treppe und Lift jeweils drei Wohnungen pro Geschoss. An den Schmalseiten bilden Balkone eine eigene Schicht, mit Brüstungen aus Trapezblech und raumhohen Aluminiumlamellen, die optisch je vier Geschosse zusammenfassen. Die Längsseiten sind mit Elementen aus Waschbeton geschlossen.

Das Hochhaus der Eisenbahner-Baugenossenschaft wurde laut Wikipedia 2008 saniert. Die Denkmalpflege bewertet die Türme vor allem als Teil der Gesamtanlage, die Scheibenhäuser, eine Atriumsiedlung und eine grosse Schulanlage um einen weiten Grünraum gruppiert. Beim Spaziergang durch das Quartier lohnt der Blick auf die Schmalseiten der Türme, wo die Lamellen und Balkone das Bild bestimmen.

Recherchiert und zusammengefasst von Bärn Kit. Quellen: Bauinventar der Stadt Bern: Schwabstrasse 70, 72, 76–80 · Bauinventar der Stadt Bern: Baugruppe Schwabgut · Wikipedia (de): Schwabgut · Wikidata: Wohnhochhäuser Schwabgut (Q114217766)

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Einstufung und Adresse: Bauinventar © Amt für Kultur des Kantons Bern · Objektblatt (PDF) · Wikidata. Fehler gefunden? Schreib an hallo@uebrig.ch.